Schock für die Belegschaft

Ein Industrieunternehmen mit jahrzehntelanger Tradition ist zahlungsunfähig. Das Besondere: An fehlenden Aufträgen liegt es nicht. Die Hintergründe zeigen, wie schnell auch ein gut beschäftigter Betrieb in Schieflage geraten kann.
Am Dienstag, dem 27. Oktober 2026, hat das zuständige Amtsgericht die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet. Betroffen sind rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter 38 Auszubildende. Damit ist fast jeder zehnte Beschäftigte ein Lehrling.
Nach Angaben des Unternehmens läuft der Betrieb vorerst uneingeschränkt weiter. Die Produktion steht also nicht still – doch die Zukunft des Betriebs ist offen.
