Große Gesundheitsreform geplant: Neue Medikamenten-Regel sorgt für Eklat – das könnte jetzt alle Patienten treffen.H

 


Der Alarm hinter der Reform

 IMAGO / Bernd Elmenthaler
IMAGO / Bernd Elmenthaler

Die schwarz-rote Koalition hat nach ihren Beratungen die Richtung vorgegeben: Das Bundesgesundheitsministerium soll bis Ende April 2026 einen Gesetzentwurf vorlegen, der sich weitgehend an den Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit orientiert. Kanzler Friedrich Merz spricht dabei von einer der größten Sozialstaatsreformen seit Jahrzehnten, das Ziel ist eine Verabschiedung noch vor der Sommerpause im Bundestag.

Der Druck kommt nicht aus dem Nichts. Das Bundesgesundheitsministerium meldete für 2025 einen Ausgabenanstieg der gesetzlichen Krankenkassen von 7,8 Prozent, während die Einnahmen nur um 5,3 Prozent zulegten; zugleich lagen die Finanzreserven der Kassen weiter unter der gesetzlichen Mindestreserve. Der GKV-Spitzenverband verwies zum Jahreswechsel zudem auf einen durchschnittlich erhobenen Zusatzbeitrag von 3,13 Prozent, während die FinanzKommission für 2027 bereits eine Lücke von 15,3 Milliarden Euro und für 2030 von über 40 Milliarden Euro beschreibt.

Doch warum landet ausgerechnet der Kassenbon aus der Apotheke so plötzlich im Zentrum dieser Mega-Reform?


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Große Gesundheitsreform geplant: Neue Medikamenten-Regel sorgt für Eklat – das könnte jetzt alle Patienten treffen – Seite 2

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Der Alarm hinter der Reform

 IMAGO / Bernd Elmenthaler
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Die schwarz-rote Koalition hat nach ihren Beratungen die Richtung vorgegeben: Das Bundesgesundheitsministerium soll bis Ende April 2026 einen Gesetzentwurf vorlegen, der sich weitgehend an den Empfehlungen der FinanzKommission Gesundheit orientiert. Kanzler Friedrich Merz spricht dabei von einer der größten Sozialstaatsreformen seit Jahrzehnten, das Ziel ist eine Verabschiedung noch vor der Sommerpause im Bundestag.

Der Druck kommt nicht aus dem Nichts. Das Bundesgesundheitsministerium meldete für 2025 einen Ausgabenanstieg der gesetzlichen Krankenkassen von 7,8 Prozent, während die Einnahmen nur um 5,3 Prozent zulegten; zugleich lagen die Finanzreserven der Kassen weiter unter der gesetzlichen Mindestreserve. Der GKV-Spitzenverband verwies zum Jahreswechsel zudem auf einen durchschnittlich erhobenen Zusatzbeitrag von 3,13 Prozent, während die FinanzKommission für 2027 bereits eine Lücke von 15,3 Milliarden Euro und für 2030 von über 40 Milliarden Euro beschreibt.

Doch warum landet ausgerechnet der Kassenbon aus der Apotheke so plötzlich im Zentrum dieser Mega-Reform?

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