Ein Journalist des ZDF hat im „Heute Journal“ die AfD-Vorsitzende Alice Weidel konfrontiert. Der Reporter begann das Gespräch mit der Frage, warum Weidel so hasserfüllt wirke. Weidel reagierte souverän und verwies auf die Politik der CDU in Hessen und Berlin. Sie kritisierte unter anderem den Bau von Windkraftanlagen im Reinhartswald und die Einbürgerungspraxis in Berlin.

Im weiteren Verlauf des Interviews griff der Reporter den Begriff „Remigration“ auf. Er warf Weidel vor, diesen Begriff zu verwenden, der von Rechtsradikalen und Neonazis geprägt worden sei. Weidel entgegnete, sie habe den Begriff bereits vor einem Jahr verwendet und definiert. Sie verstehe darunter die konsequente Abschiebung von Menschen ohne Aufenthaltsrecht und von Straftätern. Der Reporter wiederholte seine Unterstellung, doch Weidel blieb gelassen und stellte die Fakten klar.

Der Reporter versuchte, Weidel als hasserfüllte radikale Frau darzustellen, doch sie konterte ruhig und bestimmt. Sie sprach über die Energiepolitik und kritisierte die hohen Preise sowie den Verlust der Industrie in Deutschland. Der Reporter hatte daraufhin keine weiteren Argumente und bedankte sich gezwungen bei Frau Weidel.

Ein weiterer Ausschnitt aus der „Tagesschau“ zeigte ein Gespräch mit dem Moderator Zamperoni. Zamperoni begann das Interview ohne Begrüßung und stellte die Frage, ob der Kanzlerkandidatinnen-Titel der AfD nicht reiner Etikettenschwindel sei. Weidel verwies darauf, dass die Wähler entscheiden würden und die AfD die zweitstärkste Kraft sei. Sie betonte, dass die AfD das beste wirtschaftspolitische Programm habe.

Zamperoni kritisierte die Energiepolitik der AfD als rückwärtsgewandt. Weidel entgegnete, dass Deutschland der energiepolitische Geisterfahrer sei und auf Kernkraft, Kohle und günstiges Erdgas setzen müsse. Am Ende des Gesprächs wirkte Zamperoni sichtbar genervt, während Weidel gelassen blieb. Der Reporter habe versucht, Weidel bloßzustellen, doch das Gegenteil sei eingetreten.
