Merz-Regierung: Teilkrankschreibung kommt – was das jetzt heißt!.H

Ein Vorstoß, der das Kranksein neu denkt

Image: IMAGO / Andreas Gora
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Lange galt in Deutschland das eiserne Alles-oder-Nichts-System: Wer nicht einsatzfähig ist, bleibt komplett zu Hause – Punkt. Nun will Gesundheitsministerin Nina Warken dieses Dogma knacken und Arbeitsunfähigkeit künftig in Stufen messen lassen. Der Entwurf verspricht Flexibilität, Wirtschaftslobbyisten jubilieren bereits über mögliche Milliarden­einsparungen, und der Kanzler sieht darin ein „Modernisierungs­signal“.

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Gleichzeitig wächst in den Fluren der Hausarztpraxen die Sorge vor einem Bürokratie-Tsunami. Mediziner fürchten, dass sie künftig nicht mehr nur Diagnosen stellen, sondern auch Arbeitszeitmodelle kalkulieren müssen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Wir werden zu Teilzeit-Controllers der Unternehmen degradiert.“

Ein Vorstoß, der das Kranksein neu denkt

Image: IMAGO / Andreas Gora
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Lange galt in Deutschland das eiserne Alles-oder-Nichts-System: Wer nicht einsatzfähig ist, bleibt komplett zu Hause – Punkt. Nun will Gesundheitsministerin Nina Warken dieses Dogma knacken und Arbeitsunfähigkeit künftig in Stufen messen lassen. Der Entwurf verspricht Flexibilität, Wirtschaftslobbyisten jubilieren bereits über mögliche Milliarden­einsparungen, und der Kanzler sieht darin ein „Modernisierungs­signal“.

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Gleichzeitig wächst in den Fluren der Hausarztpraxen die Sorge vor einem Bürokratie-Tsunami. Mediziner fürchten, dass sie künftig nicht mehr nur Diagnosen stellen, sondern auch Arbeitszeitmodelle kalkulieren müssen. Hinter vorgehaltener Hand heißt es: „Wir werden zu Teilzeit-Controllers der Unternehmen degradiert.“

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