Ein Tag, der mehr Klarheit verspricht

Seit den frühen Morgenstunden herrscht gespannte Stille: 28. Prozesstag, die Schwurgerichtskammer nimmt Platz, Fotografen klicken noch schnell, dann fordert der Vorsitzende Richter Ruhe. Die Angeklagte, den Ordner vor dem Gesicht, setzt sich – und damit beginnt der erneute Schlagabtausch zwischen Gericht und Verteidigung.
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Schon die Formalien zeigen, wie hart umkämpft jedes Detail bleibt. Noch bevor die erste Frage gestellt ist, beantragt die Verteidigung ein weiteres Gutachten zu Handy-Bewegungsdaten eines Bekannten. Es geht darum, ob dessen Telefon am 10. Oktober 2025 in der Nähe des Tatorts war – eine Fährte, die Gina H. entlasten soll. Das Gericht nimmt den Antrag zur Prüfung auf, die Staatsanwaltschaft bleibt skeptisch.
