Ein Sommer, der Rekorde bricht

Der Juni hat das Thermometer vielerorts in nie gekannte Höhen getrieben. Messstationen meldeten Werte jenseits der 40-Grad-Marke, ganze Regionen verzeichneten sogenannte Tropennächte, in denen es selbst nach Mitternacht nicht unter 25 Grad abkühlte. Meteorolog:innen sprechen bereits jetzt vom heißesten Start in einen Sommer seit Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen.
Gleichzeitig litten die Städte unter dem Hitzeinsel-Effekt: Betonflächen speicherten die Glut des Tages, Klimaanlagen liefen auf Hochtouren, und Parks verwandelten sich in provisorische Nachtlager für Menschen, die in ihren aufgeheizten Wohnungen keine Ruhe fanden. Während viele noch über die Temperaturrekorde staunten, begannen Fachleute längst zu warnen, dass hinter den dramatischen Statistiken eine stille Bedrohung lauert.
