Hinter verschlossenen Türen

Seit Wochen tüftelt Gesundheitsministerin Nina Warken mit Finanzexperten an einem Sparpaket, das eine gewaltige Milliardenlücke der Krankenkassen stopfen soll. Offiziell spricht man von „Beitrags-Stabilisierung“, inoffiziell von der größten Sozialreform der letzten Jahrzehnte. Die Eckpunkte entstanden in einer streng vertraulichen Arbeitsgruppe und sollen bereits Ende April durchs Kabinett rauschen.
Während Verbände rätseln, welche Vorschläge es tatsächlich ins Gesetz schaffen, sickern nur häppchenweise Details durch. Klar ist: der politische Druck ist enorm, denn ohne schnelles Handeln drohen für 2027 zweistellige Zusatzbeitragssätze – ein Horrorszenario für Regierung und Beitragszahler gleichermaßen.
