Unruhe kurz vor dem Abflug

Es ist kurz nach sieben Uhr, das Boarding ist abgeschlossen, die Kabine wirkt schläfrig–routinehaft. Noch hängen einzelne Jacken in den Gepäckfächern, ein letztes Handy wird verstaut, als von den hinteren Sitzreihen erste laute Wortfetzen durchs Flugzeug hallen. Zwei Bundespolizisten begleiten einen männlichen Passagier, den kaum jemand wahrgenommen hat – bis jetzt. Die Spannungen steigen, obwohl die meisten Reisenden nur leise Flüche über den drohenden Zeitverlust austauschen.
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Die Besatzung versucht, den Vorfall diskret zu halten. Doch als das Stimmengewirr in wildes Rufen umschlägt, wenden sich immer mehr Augen in Richtung Kabinenende. Noch weiß niemand, dass der Mann unter Abschiebehaft steht und offenbar nicht bereit ist, den Flug schweigend zu erdulden. Einige Passagiere ziehen die Gurte fester, andere spähen nervös durch die Reihen.
