Wenn Rot, Gelb und Grün nicht mehr reichen

Seit über hundert Jahren regeln drei Farben unseren Verkehrsalltag. Rot zwingt zum Stopp, Gelb mahnt zur Vorsicht, Grün gibt freie Fahrt. Generationen von Autofahrer-innen verinnerlichten die Bedeutung dieses Signalsystems, das in den 1930er-Jahren weltweit zum Standard wurde. Doch die Automobilwelt entwickelt sich rasanter, als jedes herkömmliche Ampelprogramm mithalten kann.
Gleichzeitig rollt die nächste Verkehrsepoche heran: immer mehr – wenn auch bislang nur testweise – autonome Fahrzeuge nehmen ihren Platz auf den Straßen ein. Ihre Sensorik kann Kreuzungen in Sekundenbruchteilen durchrechnen, Funkverbindungen tauschen Daten in Echtzeit aus. Längst fragen Ingenieure: Muss ein statisches Lichtsignal den Takt vorgeben oder könnten vernetzte Autos selbst Regie führen?
