Obwohl er in den 1960er- und 70er-Jahren durchgehend Arbeit hatte, ist Bixbys Vermächtnis vor allem durch zwei emotional berührende Rollen geprägt: den verwitweten Vater in „Eddies Vater und seine Frau“ und den gequälten Dr. David Banner in „Der unglaubliche Hulk“. Seine Darstellung des Tom Corbett brachte ihm drei Emmy-Nominierungen ein und zeigte eine Wärme, die seinem Charakter auch abseits der Leinwand entsprach. Doch es war seine realistische Verkörperung von David Banner – mit der Warnung an das Publikum, dass man ihn „nicht mögen würde, wenn er wütend ist“ –, die zu einem unvergesslichen Teil der Popkulturgeschichte wurde. Bixby verlieh der Rolle eine Menschlichkeit, die das Genre aufwertete. Später verkörperte und führte er bei Fernsehfilmen Regie und bewies damit, dass sein technisches Können hinter der Kamera seinem Charisma auf der Leinwand in nichts nachstand.
Hinter dem grellen Licht Hollywoods war Bixbys Privatleben von einer Reihe tiefgreifender und persönlicher Tragödien geprägt, die er mit großer Würde meisterte. Nach seiner Scheidung 1980 verlor er plötzlich seinen sechsjährigen Sohn Christopher an einer seltenen Infektion, kurz darauf folgte der tragische Tod seiner Ex-Frau Brenda Benet. Trotz dieser schweren Schicksalsschläge blieb Bixby ein sehr zurückgezogener Mensch, der den oberflächlichen Klatsch der High Society mied und stattdessen ruhige Wochenenden in Malibu verbrachte. Er verarbeitete seine Trauer in seiner Arbeit und führte zunehmend Regie bei Erfolgsserien wie „Blossom“, wo er für seine professionelle Strenge bekannt war, die er selbst angesichts seiner sich verschlechternden Gesundheit beibehielt.
Das letzte Kapitel in Bixbys Leben war ein mutiger Kampf gegen Prostatakrebs, eine Diagnose, die er 1991 erhielt und über die er offen sprach, um andere zur Früherkennung zu ermutigen. Selbst als ihn die Krankheit schwächte, führte er weiterhin Regie und arbeitete bekanntermaßen am Set von „Blossom“ von einem Sofa aus, als er nicht mehr stehen konnte. Seinen letzten Glücksmoment fand er 1993 mit seiner Heirat mit Judith Kliban, nur wenige Monate vor seinem Tod im Alter von 59 Jahren. Heute wird Bixby nicht nur für seine ikonischen Rollen in Erinnerung behalten, sondern auch für seine Widerstandsfähigkeit und Herzlichkeit, die er sich in einem Leben mit außergewöhnlichen Höhen und tiefen Tiefen bewahrte und ein Werk hinterließ, das bis heute ein fester Bestandteil der Fernsehgeschichte ist.
