Ich bin mit einer Frau zusammen, die ich bei Walmart kennengelernt habe, und nachdem wir endlich miteinander geschlafen hatten, wachte ich mit diesen Flecken im Gesicht auf. Was ist das?

Das Bild zeigt gereizte Haut im Bereich der Oberlippe, des Mundes und des Kinns mit Rötungen, Trockenheit, Schuppenbildung, kleinen Beulen und gelblicher Krustenbildung.

Auch wenn man anhand eines Fotos allein keine Hauterkrankung diagnostizieren kann, kann dieser Ausschlag ein Anzeichen dafür sein, dass die Hautbarriere entzündet, gereizt oder möglicherweise infiziert ist. Da sich die betroffene Stelle in der Nähe des Mundes befindet und stellenweise verkrustet ist, sollte man sie ernst nehmen und nicht selbst herumexperimentieren.

Eine mögliche Ursache für gelbe Krustenbildung um den Mund ist Impetigo, eine häufige, ansteckende Hautinfektion. Laut Mayo Clinic verursacht Impetigo oft rötliche Geschwüre um Nase und Mund, die aufplatzen, nässen und anschließend eine honigfarbene Kruste bilden können. Die Infektion kann durch Berührung, Handtücher, Kleidung oder Kratzen übertragen werden. Auch die CDC weist darauf hin, dass Impetigo-Geschwüre um Mund und Nase auftreten und gelbe oder honigfarbene Schorfstellen bilden können.

Eine weitere mögliche Ursache ist periorale Dermatitis, ein Ausschlag, der sich um den Mund herum entwickelt und wie kleine rote oder hautfarbene Knötchen aussieht. Die American Academy of Dermatology erklärt, dass periorale Dermatitis wie akneähnliche Hautunreinheiten um den Mund herum auftreten und auch Nase oder Augen betreffen kann. Diese Erkrankung ist nicht mit gewöhnlicher Akne zu verwechseln, und die Verwendung starker Akne-Produkte kann die Reizung mitunter verschlimmern.

Es gibt auch andere mögliche Ursachen, wie Ekzeme, Kontaktdermatitis, Reizungen durch Speichel, Reaktionen auf Zahnpasta oder Hautpflegeprodukte, Hautreizungen nach der Rasur, Fieberbläschen oder eine Mischform, bei der sich gereizte Haut infiziert. Der NHS weist darauf hin, dass Impetigo anderen Hautproblemen wie Fieberbläschen, Ekzemen, Gürtelrose oder Windpocken ähneln kann. Daher ist eine gründliche ärztliche Untersuchung wichtig.

Warum Sie es nicht abkratzen oder schrubben sollten

Wenn die Haut gerötet, schuppig, verkrustet oder wund ist, kann das Drücken oder Kratzen das Problem verschlimmern. Dadurch kann die Haut weiter verletzt, die Reizung verstärkt und Keime in die Umgebung verteilt werden. Auch aggressive Peelings, alkoholhaltige Produkte, scharfe Aknecremes oder zu viele Pflegeschritte können die Hautbarriere schädigen.

Eine schonendere Vorgehensweise ist, die betroffene Stelle sauber und sanft zu halten. Waschen Sie sie mit einem milden Reinigungsmittel oder klarem Wasser, tupfen Sie sie mit einem sauberen Handtuch trocken und vermeiden Sie die gemeinsame Nutzung von Handtüchern, Lippenbalsam, Rasierern oder Gesichtspflegeprodukten. Wenn der Ausschlag nässt, sich ausbreitet, schmerzt oder verkrustet, sollten Sie besser einen Arzt aufsuchen, anstatt ihn mit Make-up abzudecken oder verschiedene Cremes auszuprobieren.

Wann sollte man einen Arzt aufsuchen?

Sie sollten umgehend einen Arzt aufsuchen, wenn sich der Ausschlag ausbreitet, schmerzt, warm ist, anschwillt, Eiter absondert, gelbe Krusten bildet oder Fieber auftritt. Ein Arzt muss möglicherweise abklären, ob es sich um eine bakterielle, virale, allergische oder entzündliche Infektion handelt. Bei Impetigo ist die Behandlung häufig mit verschreibungspflichtigen Antibiotika verbunden. Die American Academy of Dermatology gibt an, dass Dermatologen Impetigo üblicherweise mit antibiotischen Medikamenten behandeln, die auf die Haut aufgetragen werden, wie beispielsweise Mupirocin oder Retapamulin.

Einfache Präventionstipps

Um eine Verschlimmerung oder Ausbreitung des Ausschlags zu vermeiden, halten Sie Ihre Hände sauber, berühren Sie die betroffene Stelle nicht, wechseln Sie Kissenbezüge häufig und verwenden Sie separate Handtücher. Verzichten Sie auf stark parfümierte Kosmetika, Hautpflegeprodukte und Kortisoncremes, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen deren Anwendung empfohlen. Im Mundbereich können selbst Zahnpasta, Speichel oder häufiges Lecken die empfindliche Haut reizen.

Die wichtigste Botschaft ist: Ein Ausschlag wie der abgebildete sollte nicht ignoriert werden, insbesondere wenn Krusten vorhanden sind. Er ist möglicherweise behandelbar, die richtige Behandlung hängt jedoch von der Ursache ab. Ein Arzt oder Dermatologe kann ihn gründlich untersuchen und dazu beitragen, Narbenbildung, Ausbreitung oder wiederkehrende Schübe zu verhindern.

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