Was hinter der neuen Quote steckt
Gas- und Ölheizungen sollen nach und nach mit grünen Brennstoffen laufen. Dafür plant das Wirtschaftsministerium eine Beimischungsquote, die Jahr für Jahr steigt. Betroffen sind sowohl alte als auch neue Heizungen – allerdings auf unterschiedliche Weise.

Grundlage ist ein zweiseitiges Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums. Verpflichtet werden demnach nicht die Hausbesitzer selbst, sondern die sogenannten Inverkehrbringer von Gas und Heizöl – also die Versorger und Händler. Sie müssen schrittweise erneuerbare oder kohlenstoffarme Brennstoffe wie Biomethan, Bio-Heizöl oder Wasserstoff einsetzen.
Für Besitzer älterer Heizungen heißt das: Sie müssen selbst nichts unternehmen. Die Pflicht liegt beim Energieversorger. Bis 2030 soll die Quote laut Papier zusätzlich rund zwei Millionen Tonnen CO2 einsparen.
Ausgenommen sind laut Eckpunkten:
– Industrie und Gewerbe
– Verkehr
– Strom- und Fernwärmeerzeugung
Beim Gas aus der Leitung soll sich die Berechnung auf private Haushalte beschränken. Bei Heizöl und Flüssiggas sollen gewerbliche Mengen herausgerechnet werden.
Interessant: Wussten Sie, dass die Erde früher zwei Monde hatte?
Es gibt eine Theorie, dass die Erde vor Milliarden von Jahren zwei Monde hatte. Der kleinere Mond soll schließlich mit dem größeren kollidiert sein und dabei eine Seite des heutigen Mondes dicker gemacht haben. Diese Theorie versucht, einige der Unterschiede in der Zusammensetzung und Struktur der Mondoberfläche zu erklären.
