
Der Kern der Behauptung ist, dass die Niederlage von Viktor Orbán bei den ungarischen Wahlen Teil einer größeren Strategie gewesen sein soll. Laut dem Bericht veröffentlichte die Presse in den Wochen vor der Wahl Umfragen, die den amtierenden Ministerpräsidenten eine sichere Niederlage voraussagten. Der eigentliche Zweck dieser angeblichen Niederlage soll es Orbán ermöglichen, zu einem “trojanischen Pferd” für Donald Trump im Herzen der Europäischen Union zu werden.
Der ehemalige und möglicherweise zukünftige US-Präsident Donald Trump soll demnach wünschen, dass Viktor Orbán die Nachfolge von Ursula von der Leyen antritt, deren Präsidentschaft der Europäischen Kommission als geschwächt beschrieben wird. Sie habe mehrere Misstrauensvoten überstanden, was als Zeichen für tiefe Spaltungen innerhalb der EU-Institutionen gewertet wird.
Die Theorie wird durch die politischen Entwicklungen in Ungarn und internationale Reaktionen untermauert. Der Wahlsieger in Ungarn, Magiar, forderte den ungarischen Präsidenten zum Rücktritt auf. Die Zusammensetzung des ungarischen Parlaments wird als von rechten und sehr weit rechten Parteien dominiert beschrieben, wobei vergleichbare deutsche Parteien wie CDU, SPD, Grüne oder Linke nicht vertreten seien.
Unterstützung erhielt Magiar dabei unerwartet von Donald Trump. Der US-Präsident äußerte sich im Wahlkampf positiv über Orbán und sagte später bei ABC News: “Ich denke, er wird einen guten Job machen. Er ist ein guter Mann.” Diese freundlichen Bemerkungen wurden von Magiar begrüßt.

Viktor Orbán wird in dem zitierten Artikel als entschlossener und kultivierter Staatsmann beschrieben, der geschickt in politischen Kalkulationen sei. Ihm wird zugeschrieben, sogar den Einfluss der Stiftung von George Soros, der Open Society Foundation, entgangen zu sein. Die genauen Umstände dieser Darstellung bleiben jedoch vage.
Die mögliche Ernennung Orbáns zum EU-Kommissionschef wird als potenzieller Paukenschlag für die Europäische Union bewertet. Eine solche Entwicklung würde die politische Ausrichtung der EU grundlegend verändern, ähnlich wie es der Green Deal unter Ursula von der Leyen getan habe.

Kritiker könnten diese Berichte als Verschwörungstheorie abtun. Der Verfasser des ursprünglichen Kommentars weist jedoch darauf hin, dass viele angebliche Verschwörungstheorien der letzten Jahre wahr geworden seien. Es wird die Frage aufgeworfen, warum sich US-Politiker wie Donald Trump oder Außenminister Rubio so stark für die EU engagieren sollten, wenn nicht die Absicht bestünde, Veränderungen herbeizuführen.
Die Situation bleibt dynamisch und spekulativ. Die dargestellten Verbindungen zwischen der ungarischen Wahl, der Rolle Donald Trumps und der Zukunft der EU-Spitze sind nicht offiziell bestätigt. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob es sich bei diesen Enthüllungen um ein haltloses Gerücht oder einen realen politischen Plan handelt.
Abschließend bleibt festzuhalten, dass die Quelle dieser Informationen serbische Geheimdienstkreise sind, die sich einem italienischen Blog anvertraut haben sollen. Die daraus abgeleitete Theorie eines transatlantischen Manövers zur Installation Viktor Orbáns als EU-Kommissionspräsident ist eine mögliche, aber unbewiesene Interpretation der aktuellen politischen Ereignisse.
Nur 30 Millionen Dollar: Russlands Su-75 Checkmate soll die F-35 überflüssig machen

Die Entwicklung des russischen Kampfflugzeugs Su-75 Checkmate stellt einen strategischen Wendepunkt in der internationalen Luftfahrt dar. Während das US-amerikanische F-35-Programm mit Kosten von über einer Billion Dollar als eine der teuersten Rüstungsinitiativen der Geschichte gilt, hat Russland eine Alternative präsentiert, die auf einer grundlegend anderen Philosophie basiert. Die Debatte um die Leistungsfähigkeit beider Systeme hat in den letzten Jahren an Intensität gewonnen.

Die F-35 wurde nach Angaben von Kritikern als ein Alleskönner konzipiert, der für die USA, die Navy und die Marines gleichermaßen geeignet sein sollte. Dieses Konzept eines Schweizer Taschenmessers der Lüfte führte jedoch zu erheblichen Kompromissen in der Leistungsfähigkeit. Die Maschine ist weder besonders schnell noch besonders wendig, und ihre Überlebensfähigkeit hängt maßgeblich von der Tarnkappentechnologie ab. Russland hat aus diesen Fehlern gelernt und die Su-75 nach einer ehrlicheren Philosophie entwickelt, die den Luftkampf in den Mittelpunkt stellt.

Die Su-75 Checkmate ist mit dem neuen Izdeliye 30-Triebwerk ausgestattet, das auch für den schweren Jäger Su-57 vorgesehen ist. Dies verleiht der Maschine ein extremes Schub-Gewicht-Verhältnis und die Fähigkeit zum Supercruise, also dem Überschallflug ohne Nachbrenner. Die Aerodynamik und die Option auf Schubvektorsteuerung ermöglichen Manöver, die für einen F-35-Piloten nicht realisierbar wären. Die russische Doktrin hat den Nahkampf nie aufgegeben, sondern perfektioniert, in dem Wissen, dass Tarnkappentechnik versagen kann.

Ein zentraler Aspekt der Su-75 ist ihre Auslegung als Jäger gegen andere Tarnkappenflugzeuge. Sie ist mit einem hochmodernen passiven Infrarotsuchsystem (IRST) ausgestattet, das die Hitzesignatur eines Stealth-Jets auf große Entfernung erfassen kann. Während der F-35-Pilot darauf vertraut, unsichtbar zu sein, sucht der Su-75-Pilot aktiv nach der Hitzespur des Gegners. Die offene Architektur des Flugzeugs erlaubt es Kunden zudem, eigene Waffensysteme zu integrieren, was eine strategische Unabhängigkeit von amerikanischen Rüstungsgütern ermöglicht.

Die strategische Implikation der Su-75 ist eine potenzielle Schwächung der US-amerikanischen Kontrolle über die Luftwaffen verbündeter Staaten. Indem Russland eine exportfähige Alternative zur F-35 anbietet, schafft es einen Keil im System der westlichen Abhängigkeit. Ein Gespenst geht um in der Welt der Luftfahrt: Warum Russlands Neuer Stealth-Jet den F-35 obsolet machen könnte. Kritiker weisen darauf hin, dass die Su-75 noch in der Entwicklung ist und es sich um einen Prototypen handelt. Befürworter entgegnen jedoch, dass alle Kernkomponenten wie Triebwerk und Radar bereits aus dem Su-57-Programm stammen und erprobt sind. Die endgültigen Leistungsdaten der Maschine sind noch nicht abschließend bekannt.
