Warum die Debatte jetzt hochkocht

Viele Arbeitgeber klagen seit Jahren, der deutsche Kündigungsschutz bremse ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit der anhaltenden Flaute auf dem Weltmarkt und den mahnenden Wachstumsprognosen schrillen in Berlin die Alarmglocken lauter denn je. Hinter verschlossenen Türen kursieren Gutachten, die Deutschland als „Flexibilitätsnachzügler“ brandmarken und dringend eine Modernisierung des Arbeitsrechts fordern.
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Gleichzeitig wittert die Regierungskoalition die Chance, sich noch vor der Sommerpause als Reformer zu profilieren. Unions-Führung und Kanzleramt verweisen dabei auf das dänische Flexicurity-Modell, das angeblich Abhilfe schafft: schnelle Trennungen kombiniert mit üppigen Weiterbildungs-Budgets und hoher Grundsicherung. Gewerkschaften sprechen hingegen von einer „Sozialfalle, getarnt als Skandinavien-Romantik“.
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Warum die Debatte jetzt hochkocht

Viele Arbeitgeber klagen seit Jahren, der deutsche Kündigungsschutz bremse ihre Wettbewerbsfähigkeit. Mit der anhaltenden Flaute auf dem Weltmarkt und den mahnenden Wachstumsprognosen schrillen in Berlin die Alarmglocken lauter denn je. Hinter verschlossenen Türen kursieren Gutachten, die Deutschland als „Flexibilitätsnachzügler“ brandmarken und dringend eine Modernisierung des Arbeitsrechts fordern.
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Gleichzeitig wittert die Regierungskoalition die Chance, sich noch vor der Sommerpause als Reformer zu profilieren. Unions-Führung und Kanzleramt verweisen dabei auf das dänische Flexicurity-Modell, das angeblich Abhilfe schafft: schnelle Trennungen kombiniert mit üppigen Weiterbildungs-Budgets und hoher Grundsicherung. Gewerkschaften sprechen hingegen von einer „Sozialfalle, getarnt als Skandinavien-Romantik“.
