Im Berliner Regierungsviertel kochen die Emotionen hoch: Nach der hitzigen Generaldebatte im Bundestag prallen politische Welten aufeinander, und die Fronten verhärten sich weiter. Wer dachte, der Schlagabtausch sei damit beendet, irrt – hinter den Kulissen wurde längst der nächste Schritt vorbereitet.
Aufgeheizte Stimmung im Parlament

Der unerwartet deutliche Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt wirkt immer noch nach. Im Bundestag griff die Bundesregierung das Thema Migration energisch auf und warnte vor radikalen Konzepten. Dabei fielen Worte, die das Klima zusätzlich vergifteten.
Während Koalitions- und Oppositionsabgeordnete sich gegenseitig lautstark attackierten, rieben sich Beobachter über Tonlage und Wortwahl verwundert die Augen. Dass die politische Mitte und der weit rechte Rand mittlerweile wenig Schnittstellen haben, wurde in dieser Sitzung deutlicher denn je.
Ein Reizwort entfacht die nächste Debatte

Im Zentrum der Kontroverse steht das Schlagwort „Remigration“. Gegner sehen darin ein Programm zur massenhaften Rückführung von Menschen mit Migrationsgeschichte, Befürworter sprechen von einer „ordnungspolitischen Notwendigkeit“.
Als der Kanzler den Begriff öffentlich mit einer „ethnischen Säuberung“ verglich, kippte die Debatte endgültig ins Persönliche. Der Vorwurf wog schwer – und sorgte nicht nur im Plenum, sondern auch in den sozialen Netzwerken für maximale Aufmerksamkeit.
Empörung, Aufrufe und Drohkulisse

Die juristische Bombe platzt


