Ein Prüfverfahren sorgt für Zündstoff

Die erst im Frühjahr verschärfte Verfassungstreueprüfung verlangt, dass Kandidatinnen und Kandidaten für kommunale Spitzenämter persönlich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehen. Befürworter betonen, das Verfahren richte sich nicht gegen Parteien, sondern gegen einzelne Bewerber, deren Aussagen oder Aktivitäten den Verdacht extremistischer Bestrebungen wecken.
Kritiker – allen voran die AfD – halten das Prozedere für einen „Parteiverbotsversuch durch die Hintertür“. Sie verweisen darauf, dass im Landtag oder Bundestag keine vergleichbare Hürde existiert. Die Debatte hat sich in den vergangenen Wochen hochgeschaukelt und droht, den eigentlichen Kommunalwahlkampf zu überlagern.
Ein Prüfverfahren sorgt für Zündstoff

Die erst im Frühjahr verschärfte Verfassungstreueprüfung verlangt, dass Kandidatinnen und Kandidaten für kommunale Spitzenämter persönlich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung einstehen. Befürworter betonen, das Verfahren richte sich nicht gegen Parteien, sondern gegen einzelne Bewerber, deren Aussagen oder Aktivitäten den Verdacht extremistischer Bestrebungen wecken.
Kritiker – allen voran die AfD – halten das Prozedere für einen „Parteiverbotsversuch durch die Hintertür“. Sie verweisen darauf, dass im Landtag oder Bundestag keine vergleichbare Hürde existiert. Die Debatte hat sich in den vergangenen Wochen hochgeschaukelt und droht, den eigentlichen Kommunalwahlkampf zu überlagern.
