Ein Prozess, der ein ganzes Land nicht losließ

Acht Jahre nach dem Einsturz der Morandi-Brücke in Genua ist ein früherer Spitzenmanager des Autobahnbetreibers zu einer langen Haftstrafe verurteilt worden. Nach Berichten der Nachrichtenagentur Ansa und des italienischen Rundfunks Rai muss der ehemalige Chef von Autostrade per l’Italia zwölf Jahre ins Gefängnis.
Damit blieb das Gericht deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine Haftstrafe von 18 Jahren und sechs Monaten beantragt. Der heute 66-Jährige leitete damals den Autobahnbetreiber ASPI und verbüßt bereits wegen eines anderen schweren Verkehrsunfalls eine Gefängnisstrafe. Dabei ging es um ein tödliches Busunglück auf einer anderen Autobahn.
Der Einsturz der Brücke am 14. August 2018 zählt zu den schwersten Unglücken der jüngeren italienischen Geschichte. Mitten in der norditalienischen Hafenstadt brach ein rund 200 Meter langer Abschnitt der Fahrbahn plötzlich zusammen.
Autos und Lastwagen wurden rund 40 Meter in die Tiefe gerissen. 43 Menschen verloren bei der Katastrophe ihr Leben. Doch wie konnte ein solches Bauwerk derart plötzlich versagen?
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Biolumineszenz ist die Fähigkeit einiger Lebewesen, Licht durch chemische Reaktionen in ihrem Körper zu erzeugen. Beispiele sind Glühwürmchen, Tiefseefische und bestimmte Quallenarten. Diese Fähigkeit dient verschiedenen Zwecken, wie der Anlockung von Partnern, der Abwehr von Feinden oder der Tarnung. Die chemischen Prozesse hinter der Biolumineszenz sind ein faszinierendes Forschungsgebiet.
