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Hinter den Kulissen des Geldregens

Monatelang lief alles nach Schema F: Weil das Abgeordnetengesetz die Diäten automatisch an den Nominallohnindex koppelt, hätte es im Juli eine satte 3,8-Prozent-Erhöhung gegeben. In den Fraktionssälen hieß es, man halte sich lediglich an geltendes Recht – und damit schien der Plan wasserdicht.
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Doch je näher der Stichtag rückte, desto stärker rumorte es selbst in Parteikreisen. Gesundheitsreform, Haushaltslöcher, steigende Krankenkassenbeiträge – das Timing wirkte fatal. Während Finanzexperten schon rechneten, wie hoch die nächste Stufe ausfiele, witterten PR-Strategen einen Imageschaden von historischem Ausmaß.
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