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Zwischen Amtseid und Aktienpaketen

Friedrich Merz betont gern, er stamme aus der „gehobenen Mittelschicht“. Trotzdem haftet ihm seit seinem Comeback in die Politik der Ruf des Finanzprofis an – schließlich saß er jahrelang in Aufsichtsräten von Bank- und Versicherungskonzernen und kassierte dort üppige Honorare. Allein seine kurze, aber lukrative Zeit an der Spitze von BlackRock Deutschland machte ihn zur begehrten Stimme, wenn es um Börsentrends ging.
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Parallel wuchs seine politische Verantwortung: Als Bundeskanzler bezieht Merz zwar das offizielle Regierungsgehalt, doch die wahre Faszination vieler Beobachter gilt den Summen, die er davor anhäufte. Während Oppositionsparteien Transparenz fordern, verweisen Merz-Vertraute auf strenge Offenlegungspflichten, die sein Vermögen längst im Bundestagsregister abbildeten – nur eben nicht zeilenweise aufgeschlüsselt.
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