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Digitale Helfer, blinder Fleck

Moderne Fahrzeuge bremsen selbstständig, halten die Spur und lesen Tempolimits vor – trotzdem sitzen TÜV-Sachverständige bei der Hauptuntersuchung immer öfter „im Nebel“. Ihre Prüfrechner zeigen zwar Routinecodes an, doch wirklich tief blicken sie nicht in die Software. Weil Autokonzerne die Diagnose-Schnittstellen verriegeln, bleiben Fehlfunktionen unsichtbar, selbst wenn der Spurhalteassistent längst schlappmacht.
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Jeder zweite Fahrer berichtet inzwischen von irritierendem Piepsen oder grundlosen Notbremsungen. Trotzdem verlässt das Auto die Prüfstelle mit frischer Plakette. Denn ohne den versteckten Datenschlüssel kann der Prüfer nicht bewerten, ob die Assistenzsysteme im Ernstfall reagieren oder versagen – ein gefährlicher Vertrauensvorschuss.
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