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Die plötzliche Geburt eines Luftgiganten

Auf den ersten Blick wirkte der See spiegelglatt, Sommerboote dümpelten träge vor sich hin. Doch binnen Minuten änderte sich das Bild dramatisch: Aus einer harmlosen Gewitterzelle sog sich ein rotierender Wirbel empor, riss Nebelschwaden aus dem Wasser und formte eine immer breiter werdende Wand aus Sprühnebel und Gischt.
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Wetterexperten sprechen von einer seltenen „Wasserhose“, doch dieser Ausdruck verharmlost, was Zeugen erlebten. Die rotierende Säule erreichte nach ersten Messungen bis zu 150 km/h – kräftig genug, um selbst größere Boote zum Kentern zu bringen. Die meisten Sportler auf dem Wasser reagierten blitzartig, ließen Segel fallen oder starteten ihre Motoren in Panik.
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